K1449

Foto Gert Paul

Dieser Wagen entstammt der letzten Bauart der Gattung 752, die von 1894 bis 1908 mit Oberlicht ausgerüstet zugleich als Zugführerwagen dienten. Aus diesem Grund waren auch auf beiden Längsseiten die Schiebetüren nur in Richtung Laderaum zu öffnen, um die Fenster des Zugführerraumes frei zu halten.
Weiterhin bekamen diese Wagen nun auch eine zweite, innere Verschalung, um das Wageninnere sowohl im Sommer, wie aber auch im Winter ausgeglichener zu „klimatisieren“.
Der Wagen stand immerhin 68 Jahre im Betriebsdienst; davon 56 Jahre unterwegs auf den Schmalspurstrecken in Sachsen. Im Laufe des Jahres 1955 wurde der Wagen aus dem aktiven Dienst genommen und diente bis 1967 als Gerätewagen (Bahndienstwagen) in Freital-Hainsberg.
Nach seiner Ausmusterung verblieb er dort; nachdem bereits 1974 eine Abgabe an das Museum beschlossen war, wurde er nach Freital-Potschappel verbracht. Erst 1977 gelangte er dann schließlich in das Museum. Hier erhielt er als einzige Restaurationsmaßnahme einen neuen Aussenanstrich; in den letzten Jahren hatte dieser aber sichtbar gelitten. Über Fördermittel gelang es 2003, den Wagen zu einer Generalrestaurierung den Werkstätten der BVO-Marienberg zuzuführen. Nach seiner Rückkehr ins Museum, nunmehr in Länderbahnfarben und als K 1449 gekennzeichnet, wurde er gemeinsam mit dem „Pockauer“ und dem K 1942 in den Einfahrbereich des Museumsbahnhofes als historisches Ensemble aufgestellt.

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